Sondersitzung BA GMW 03.07.18 (Tochterunternehmen)

Wahljahr 2017

In der letzten regulären Sitzung ist eine Beschlussvorlage zur Gründung eines neuen Tochterunternehmen der WSW wegen Beratungsbedarfs und fehlender Informationen verschoben worden.

Tochterunternehmen

Diese 100%ige Tochter der WSW soll nur für den Eigenbedarf von GMW und WSW tätig werden. Durch Zusammenlegung des Facility Managements und der Werkstätten sollen sich Synergieeffekte ergeben, die zu Einsparungen führen sollen.

Personal

In der alten Beschlussvorlage war noch die Rede davon, dass 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von GMW und WSW in die neue Gesellschaft übernommen werden sollen. In der Neufassung ist davon nicht mehr die Rede.

Wegen dieses Punkts war der Besucherandrang bei der öffentlichen Sitzung ungewöhnlich hoch.

Kosten

Eine Kostenneutralität für die Stadt ist die wichtigste Voraussetzung. Ich halte dies allerdings für vorgeschoben, da die Stadt für ihre Tochterunternehmen haftet.

Das neue Tochterunternehmen wird umsatzsteuerpflichtig sein. Diese Mehrkosten gehen zu 100% zu Lasten der WSW. Ich kann mir vorstellen, dass sie dies über höhere Strom- und Gaspreise kompensieren. Dadurch wird dies auf die Wuppertaler Bürger abgewälzt.

Fazit

Die Neufassung der Beschlussvorlage enthält weniger Informationen als die erste Fassung, so dass ich ihr nicht zustimmen konnte. Einen Antrag auf Vertagung hinter die Sommerferien habe ich zugestimmt. Die Vertagung war nach 60 Minuten Beratung mehr oder weniger Konsens. Dadurch wird dieser Punkt nicht auf der TO der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause am 09.07. stehen.

 

 


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