Erfolgreiche #nopolgnrw Demo

Wahljahr 2017

Ab 12:00 Uhr begann am 07.07. vor dem DGB-Haus in Düsseldorf die Sammlungsphase der Demo. Schon als wir Wuppertaler Teilnehmer gegen 12:50 Uhr dort eintrafen, war die Strasse bereits gut gefüllt. Es strömten immer noch Neuankömmlinge nach, so dass sich die Aufstellung schliesslich bis zum Hauptbahnhof zurück staute.

Fans des FC Köln

Fanblock des FC Köln auf der Demo 

Demoauflagen

Die Polizeibehörde hatte die Demo im Vorfeld als potentiell gefährlich eingestuft und uns unverhältnismässig hohe Auflagen gemacht. Diese wurden am Freitag vom Oberverwaltungsgericht zweitinstanzlich gekippt. Wir durften mehr als nur zwei Lausprecherwagen einsetzen und auch die Länge der Fahnenstangen wurde auf 250cm erhöht.

 

Demozug

Der Demozug bestand aus einem breit gefächerten Bündnis der verschiedensten politischen Gruppierungen. Auch die Fans des BVB, sowie des 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf und des 1 FC Schalke 04 waren mit eigenen Blöcken am Start und haben mit ihren Gesängen richtig gut Stimmung gemacht. Sie waren so laut, dass sie gar keinen eigenen Lautsprecherwagen gebraucht haben. Wir haben zwischenzeitlich die Länge des Zugs auf etwa 1,2 km geschätzt.

Die Route des Zugs  ging zunächst  vom DGB-Haus in der Friedrich-Ebert-Str. über die Steinstrasse zur Königsallee. Dann die Königsallee Richtung Norden bis zum Tritonbrunnen. Von dort auf der anderen Seite des Stadtgrabens auf der Königsallee Richtung Süden bis zum Graf-Adolf-Platz. Dort war ursprünglich eine Zwischenkundgebung geplant, die aber wegen der Menge an Teilnehmern abgesagt wurde. Deshalb zogen wir ohne Zwischenhalt weiter bis zu den Landtagswiesen, auf denen dann gegen 16:15 die Abschlusskundgebung stattfand. Diese wurde dann von Musik von Microphone Mafia umrahmt.

Danksagung

Dies war die erste Demo, die ich von Beginn an mit begleitet habe. Ich habe gelernt, welcher Aufwand dahintersteckt, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen und zu koordinieren. Deshalb danke ich allen, die an der Organisation beteiligt waren. Natürlich bin ich froh über alle Teilnehmern, die gestern friedlich mit durch die Landeshauptstadt gezogen sind und unseren Protest gegen ein repressives Gesetz auf die Strasse gebracht haben. Dadurch haben wir einen Beitrag in der WDR Aktuellen Stunde erreicht.

 

 

 


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