Betriebsausschuss Gebäudemanagement 22.02.18

Wahljahr 2017

Das Ratsjahr 2018 beginnt mit der Sitzung des Betriebsauschuss Gebäudemanagement.

Sie startete mit einem Vortrag von Dr. Flunkert über die Gefahren durch Asbest in Wandoberflächen:

Gefahren durch Asbest in Wandoberflächen

Seit  1993 existiert ein striktes Verbot der Asbestherstellung und -verwendung in Deutschland, seit  2005 in der gesamten EU .Allerdings lagerten dann noch Restbestände von asbesthaltiger Spachtelmasse bei Handwerksbetrieben, die im Lauf der Zeit  illegal verbaut wurden. Diese Spachtelmasse wurde teilweise kleinflächig auf die Wände unter dem Putz aufgetragen.

Da dies nirgendwo verzeichnet ist, müsste man  pro Wand 300 Proben ziehen, die mikroskopisch ausgewertet werden müssten, um sicher zu gehen, dass in dieser Wand kein Asbest verbaut wurde. Eine generelle Asbestsanierung nicht sinnvoll. Die Spachtelmasse ist kein Problem für denPublikumsverkehr, wird aber bei Baumassnahmen problematisch, wenn man z.B. unter den Putz bohren muss. Daher existieren für alle Gebäude des GMW Handlungsanweisungen, was man nicht tun sollte.

Nur mit einer systematische Untersuchung der Wandoberflächen kann die Belastung katalogisiert werden. Bei Sanierungsmassnahmen wird ine mögliche Asbestbelastung und deren Behebung eingeplant, was die Baumassnahme verlängert und teurer macht.

Richtlinien auf Bundesebene werden für 2019 erwartet.

Teilweise werden schon Massnahmen umgesetzt wie beispielsweise beim WDG.

Auch Privathäuser, die vor 1993 gebaut wurden, sind möglicherweise belastet, was in der Bevölkerung bislang noch nicht groß angekommen ist. Ich werde bei meiner Hausverwaltung jetzt mal anfragen, ob über die Wände in meiner Wohnung was bekannt ist. Weitere Informationen gibt es im Asbestdialog.

Eckpunkte für die Schulentwicklungsplanung 2018 -2022

Dem Rat wurde mit einer Gegenstimme empfohlen, die Eckpunkte der Schulentwicklungsplanung zu beschliessen.

offene Ganztagsgrundschule Matthäusstr.

Wie schon 2016 berichtet, soll in der bisherigen Hauptschule Matthäusstr. eine neue Ganztagsgrundschule entstehen. Der BA GMW hat mit zwei Gegenstimmen dem Rat empfohlen, für dieses Projekt zu entscheiden.

Neubau Stadtteilzentrum Heckinghausen

Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt Heckinghausen“ soll das Stadtteilzentrum in Heckinghausen zwischen 2018 und 2021 für 5,0 Mio EUR neu gebaut werden. Dem Rat wurde einstimmig empfohlen, so zu beschliessen.

Sporthalle Nevigeser Str.

Die Finanzierung der Sporthalle ist jetzt trotz des Rechtsstreit um das restliche Grundstück gesichert. Der Betriebsauschuss hat einstimmig entschieden, den Bauantrag vorzubereiten und die notwendigen Ausschreibungen auf den Weg zu bringen.

 

Tausch von Grundstücken

Im Rahmen des Ausbauprogramms Kindertagesstätten tauscht das GMW mehrere Grundstücke mit der Stadt Wuppertal. Dabei handelt es sich um Grundstücke

  • an der Bromberger Str. (Sportplatz)
  • Loeherlen (Teil Sportplatz)
  •  Bendahler Str. (Ecke Buschstr.)
  •  Rudolfstr. (neben Sportplatz)
  • Buschstr. 10
  • In der Fleute 127

 

Sachstandsberichte der Projekte des Gebäudemanagement

Die Sanierung des Schwimmleistungszentrum liegt um 2 Wochen im Zeitplan zurück, ein genauer Termin der Fertigstellung steht nicht fest.

Wegen der Übernahme der Folgekosten des Pina Bausch-Zentrum  wartet das GMW auf die Bildung der neuen Bundesregierung, um eine Klärung herbeizuführen, danach soll der Durchführungsbeschluss eingebracht werden.

Für die Restaurierung es Historisches Zentrum ist geplant Energie über einen Wärmetauscher im Abwasserkanal unter der B7 zu gewinnen. Ausserdem wurde inzwischen eine  Absprache mit Wuppertaler Bühnen wegen des  Baulärm getroffen.

Für das Stadion am Zoo ist der Pachtvertrag in Vorbereitung.

 


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